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Erdwärme

Wärmepumpen funktionieren im Prinzip wie Kühlschränke.
Der Unterschied: Bei einem Kühlschrank wird die Wärme aus dem Lagerraum entzogen und nach außen abgeleitet. Die Wärmepumpe entzieht Wärme der Außenluft, dem Wasser, dem Erdreich oder Abluft von Häusern und leitet sie zur Heizungsanlage. Was bei einem Kühlschrank ein Abfallprodukt ist, stellt für die Wärmepumpe das Ziel dar: Wärme.

Mit einer Wärmepumpe kann Umgebungswärme aus der Erde, dem Grundwasser oder der Luft entzogen und für Heizzwecke verfügbar gemacht werden.

Die fortschrittlichste, sauberste und sicherste Energiequelle liegt nicht in Saudi-Arabien oder Russland, sondern direkt vor Ihrem Haus. Es ist die Erde – als Wärmequelle genutzt mit Erdwärmepumpen.

Nach Öl und Gas gehört Erdwärme zur dritten Generation der Energiequelle, mit denen man ein Haus heizen und Warmwasser erzeugen kann.

Beim Energieverbrauch in Wohngebäuden spielt der Anteil der Wärmeenergie die entscheidende Rolle: 86 % des Endenergiebedarfs privater Haushalte entfallen auf die Heizung und Warmwasserbereitung und werden zum großen Teil durch Gas und Öl gedeckt. Da die Verfügbarkeit dieser fossilen Energieträger zeitlich beschränkt ist, sind hier Alternativen notwendig. Hier können regenerative Energien – insbesondere Wärmepumpen – zukünftig eine bedeutende Rolle spielen. Besonders deshalb, weil in unseren Breitengraden Angebot und Bedarf hier zusammenfallen, was bei der Nutzung von Sonnenenergie leider nur bedingt zutrifft.

Das Wärmeabgabesystem soll grundsätzlich auf einer niedrigen Vorlauftemperatur ausgelegt werden. In Neubauten sollte daher die Vorlauftemperatur im Auslegepunkt nicht über 35° liegen. Dies ist mit einer Fußbodenheizung problemlos möglich.

Im Unterschied zu konventionellen Heizsystemen vollzieht sich in der Wärmepumpe jedoch kein Verbrennungsprozess, sondern ein thermodynamischer Kreisprozess: Aufgrund seines niedrigen Siedepunktes verdampft ein im System zirkulierendes Kältemittel unter dem Einfluss der aufgenommenen Umweltwärme. Die dem System ebenfalls zugeführte Antriebsenergie bewirkt eine Verdichtung des dampfförmigen Kältemittels; durch die Erhöhung des Drucks steigt zugleich dessen Temperatur. In dem Kondensator wird das Kältemittel wieder verflüssigt, wobei es sowohl die zugeführte Antriebsenergie als auch die Wärmeenergie aus der Umwelt auf einem höheren Temperaturniveau an das Heizmedium abgibt. Der Kreislauf schließt sich, indem ein nachgeschaltetes Entspannungsventil den Druck vermindert.

 

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